Parodontitis 

Was ist Parodontitis? 

Parodontitis (auch als Parodontose bekannt) ist eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates, dieZahnfleischrückgang, Knochenabbau und Zahnlockerungen zur Folge hat.

Wie kann man Parodontitis erkennen?

Ein erstes (Warn!)Zeichen für Parodontitis kann häufiger auftretendes Zahnfleischbluten (z.B. beim Zähneputzen) oder ein sichtbare Rückgang des Zahnfleischs sein. Beim Zahnarzt wird bei einer genauen Untersuchung der Entzündungsgrad des Zahnfleischs, sowie Umfang des bereits verlorenen Zahnhalteapparats festgestellt. Dadurch werden der Schweregrad der Erkrankung und die notwendige Therapie bestimmen.

Wie entsteht Parodontitis?

Bakterienbeläge auf der Zahnoberfläche und zwischen Zahnfleisch und Zähnen führen zu Entzündungsantwort des körpereigenen Abwehrsystems, bei der es schubweise zum Verlust des Zahnhalteapparats und Knochen kommt. Es entstehen Zahnfleischtaschen. Schreitet dieser Prozess weiter fort, kommt es zur Zahnlockerung und schließlich zum Ausfallen der Zähne. Die Ursachen zum Entstehen einer Parodontitis sind vielfältig: Genetische Veranlagung, Zustand des Abwehrsystems, Rauchen, verschiedene Allgemeinerkrankung und Stress sind Faktoren, die zu einer Parodontitis führen oder diese verstärken können.

Was kann man gegen Parodontitis tun?

Nach Diagnosestellung wird zunächst durch eine so genannte „initialen Parodontaltherapie“  (Full-Mouth-Desinfection) das weitere Voranschreiten der Entzündung gestoppt und die parodontale Situation stabilisiert.In einer zweiten Phase können regenerative Maßnahmen einen Wiederaufbau des Zahnhalteapparats unterstützen (Die Therapieauswahl und Eignung ist abhängig von der individuellen Behandlungssituation). 

Nach durchgeführter Therapie ist  zur langfristigen Stabilisierung des Behandlungserfolgs  eine kontinuierliche Nachsorge 3- bis 4-mal pro Jahr notwendig

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